SWTE Quartalsbericht 02/2025
Im aktuellen Quartalsbericht Q2/2025 informiert die SWTE, dass Ende April/Anfang Mai 2025 in allen vier Losen der Tiefbau für das geförderte Glasfasernetz begonnen hat. Bis Mitte Juni wurden bereits rund 29 Kilometer Längstrasse verlegt. Ein symbolischer Spatenstich markierte am 5. Juni 2025 den offiziellen Projektstart – gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der sieben Kommunen sowie den Fördermittelgebern. Mitte Juni hat die SWTE zudem den endgültigen Förderbescheid des Bundes erhalten.
Im Rahmen der Grauen-Flecken-Förderung bauen die Stadtwerke Tecklenburger Land im Auftrag der sieben Kommunen Ibbenbüren, Hörstel, Recke, Westerkappeln, Hopsten, Lotte und Mettingen das ca. 450 km lange Glasfasernetz aus. Die Finanzierung erfolgt mit bis zu 50 Prozent durch das Gigabit-Programm des Bundes und mit bis zu 40 Prozent durch das Land NRW. Die verbleibenden zehn Prozent übernehmen die sieben SWTE-Kommunen. Das Netz über die kommunalen Stadtwerke verbleibt dabei vollständig in der Hand der Kommunen. Geplant sind ein circa 450 Kilometer langes Netz, 13 PoP-Standorte (Point of Presence) als zentrale Netzknoten sowie voraussichtlich 142 Netzverteilerschränke (NVTs). Die Stadtwerke Tecklenburger Land betreiben das passive Netz, während die epcan GmbH aus Vreden für den Betrieb des aktiven Netzes verantwortlich ist und damit auch Ansprechpartnerin für die Kundinnen und Kunden ist.
Nach aktuellem Stand haben rund 1.400 Bürgerinnen und Bürger einen kostenlosen geförderten Glasfaseranschluss angefordert. Insgesamt wurden bis zu 2.500 unterversorgte Adressen ermittelt, die im Ausbau bis zur Grundstücksgrenze vorbereitet werden. Solange der Tiefbau in der entsprechenden Straße noch nicht erfolgt ist, können betroffene Adressen noch einen kostenlosen Hausanschluss anfordern. Über die Projektwebseite www.swte-glasfaser.de gelangen Interessierte zum Verfügbarkeitscheck. Sind die Tiefbauarbeiten in der jeweiligen Straße abgeschlossen, ist ein kostenloser Hausanschluss nicht mehr möglich.
Projekt- und Baufortschritt
Anfang des Jahres wurden die regionalen Tiefbauunternehmen Josef Beermann GmbH & Co. KG aus Riesenbeck und MAM-Bau GmbH & Co. KG aus Ibbenbüren mit den Bauarbeiten für das geförderte Glasfasernetz beauftragt. Die beiden Firmen konnten sich in einem europaweiten Aus-schreibungsverfahren durchsetzen. Der Ausbau ist in vier Lose – Nord, Ost, Mitte und Süd-West – unterteilt. MAM-Bau wird drei dieser Bauabschnitte übernehmen, den vierten Bauabschnitt baut die Firma Josef Beermann aus. Daraufhin startete Ende April/Anfang Mai der Tiefbau in allen vier Losen. Begonnen wurde mit dem Bau des sogenannten Backbones, also des Basisnetzes, an das später die einzelnen Netzverteiler (NVTs) angeschlossen werden. Bis Mitte Juni wurden bereits rund 29 Kilometer Längstrasse verlegt. Der Spatenstich, der am 5. Juni 2025 gemeinsam mit Vertreten-den aller sieben Kommunen sowie den Fördermittelgebenden stattfand, markierte den offiziellen Projektauftakt. Mitte Juni wurde dann ebenfalls der Förderbescheid des Bundes endgültig bewilligt.
Informationen und Kommunikation
Detaillierte Informationen rund um den Glasfaserausbau finden Interessierte auf der Projektwebseite www.swte-glasfaser.de. Dort sind sämtliche wichtigen Inhalte zum Vorhaben, der aktuelle Stand der Bauarbeiten sowie alle relevanten Ansprechpartner übersichtlich aufbereitet. Für allgemeine Fragen steht ein Kontaktformular im Bereich „Service“ bereit. Sollte es im Rahmen der Bau-arbeiten zu einem Schaden kommen, kann dieser ebenfalls unkompliziert über ein Online-Formular im gleichen Bereich gemeldet werden.
Ausblick
Im nächsten Schritt wird der Landesförderbescheid NRW beantragt. Die endgültige Bewilligung wird am Ende des dritten Quartals 2025 erwartet. Die gesamte Bauphase wird sich über rund zwei Jahre erstrecken. Der Ausbau erfolgt parallel an mehreren Standorten. Die Glasfaseranschlüsse werden sukzessive aktiviert, sobald die jeweiligen Bauabschnitte abgeschlossen sind.
Projektgebiet
Der Glasfaserausbau der sieben Kommunen Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln wurde in die vier Lose Nord, Ost, Mitte und Süd-West unterteilt.